Zitat aus dem Leben
26. November 2008Hatte gestern ein Coaching in dem ich folgendes Zitat von mir gegeben habe
Hatte gestern ein Coaching in dem ich folgendes Zitat von mir gegeben habe
Kennen wir das nicht alle: Wenn der Alltag des ganz normalen Lebens, die Herausforderungen unseres Lebenskontextes (Arbeit, Familie, Freunde …../für mich durch den Umzug nach Berlin neues Umfeld und neue beziehungen), und dann noch die so dringend benötigte Enspannung, wenn dies alles nach unsere Energie fragt. Dann ist Rückzug angesagt. Zumindest ging mir das letzte Woche so.
Auf der einen Seite brauche ich diesen Rückzug, auf der anderen Seite schiebt er mich ins aus, wenn er die alleinige Antwort auf meine Entspannung bleibt. Letzte Woche tat der Rückzug noch gut, aber am Wochenende wurde mir gemeinsam mit meinem Mann klar, dass der Rückzug als einzige Antwort uns/mich isoliert.
Dann dachte ich ok, jetzt habe ich analysiert wo ich stehe und jetzt treffe ich die”Richtigen Entscheidungen” und dann setzte ich mich in Bewegung. Diese Entscheidungen fordern dann wieder ganz viel Energie, und da kommt dann auch noch die Umsetzung und die braucht auch wieder Energie….. Will ich das?- oder ist mir das nicht wieder zuviel und ich gehe zurück in den Rückzug und isoliere mich weiter. Und schon habe ich keine Lust mehr irgendetwas zu tun.
Da sagt mein Mann: Betrachte die Bewegung als Entscheidung. Das habe ich erst mal nicht verstanden. Er hat es mir natürlich noch erklärt und ich habe mich überzeugen lassen, mich in Bewegung zu setzten.
Ganz praktisch bin ich in meine neue Stadt gegangen- habe mich auf sie zubewegt,-sie ist mein neues Zuhause in der ich Entspannung finde, wenn ich mich aufmache. Und ich hatte eine tolle Zeit. Die Verkäufer waren alle ganz nett und haben mich gut Beraten. So was liebe ich. Der Cafe latte mit Brownie war Genuß pur. Und die Kleinigkeiten die ich besorgen mußte waren einfach zu bekommen. Der Rest war eine genußvolle Entdeckungsreise durch Berlin. Und als ich am Ende auch noch einen unerwarteten Schatz in Form eines Hosenanzuges der wie angegossen passte, heben konnte war ich überglücklich. Und ganz nebenbei habe ich meine Boutique entdeckt. Sie haben was mir gefällt und es passt.
Ich bin in Bewegung gekommen und dadurch hat sich mein Rückzugshorizont weit geöffnet, und neue Energie kam zurück.
Eigentlich wollte ich ja mindestens einen Post pro Woche schreiben. Aber da kam mir doch tatsächlich die Realität des Lebens in die Quere. Sprich meine eigenen Grenzen. Die mußte ich zunächst einmal erst wahrnehmen und als solche akzeptieren.
Dies sah folgendermaßen aus: Ich sitze vor dem Computer, habe einen Gedanken den ich schreiben will, aber ich bekomme ihn einfach nicht niedergeschrieben. Bzw. ich bekommen es nicht in einen sinnvollen Satz gepackt. Mein Kopf fühlte sich irgendwie leer an. Und dieser Zustand änderte sich auch nicht mit ”jetzt mach ich halt erst mal was anderes”, das wird dann schon wieder. Wurde eben nicht. Und was jetzt. AUSRUHEN, MICH BEWUßT LANGWEILEN ja das habe ich immer dann gemacht wo es mir möglich war. Und tatsächlich – ich bin wieder bei mir angekommen. Allerdings hat es länger gedauert als ich dachte. Somit war ich herausgefordert mich immer wieder zurückzupfeifen und nur das Nötigste zu tun. Dabei hat es mir geholfen an einen Marathonläufer zu denken, der seine Kraft einteilen muß, sonst kommt recht bald der Punkt wo der Körper sich verweigert.
Fazit: nicht das Tempo erhöhen sondern verlangsamen
In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende
Ich war vor kurzem mit meinem Mann und meinem Sohn in der Austellung Weltmaschine (größter Teilchenbeschleuniger der Welt). Ein interessantes und informatives Erlebnis. Ich habe zwar nicht alles verstanden, und trotzdem war es sehr spannend.
Hinterher habe ich mich gefragt ,warum diese zwei Stunden Führung, über ein Thema was mich nicht brennend interessiert,und ich dazu nicht einmal alles verstehe, für mich nicht irgendwann langweilig wurde. Sondern im Gegenteil, ich war am Ende überrascht wie schnell die Zeit vorüber war.
Es lag daran, dass der Mann, der die Führung gemacht hat, über seine Leidenschaft gesprochen hat. Keine trockene Theorie, sonder sehr lebendig und leidenschaftlich. Da ist bei mir der Funke übergesprungen. Er hat von seinen Erlebnissen erzählt. Die Freude am Forschen war deutlich spürbar.
Hier war ich mal wieder inspiriert durch einen Menschen der seine Leidenschaft lebt und sie mit anderen teilt, indem er darüber erzählt.
Es hat mich ermutigt, an meiner Leidenschaft dranzubleiben. Und das wünsche ich auch euch ihr lieben Leser.Bleibt dran an eurer Leidenschaft und lebt sie!!!
Falls die Leidenschaft verloren gegangen ist, hätte ich da einen kleinen Tip der mir da weiterhilft. Frag deine Freunde wo du deine Leidenschaft wieder finden kannst.
Mitten in der Standortbestimmung meiner Lebensreise,hatte ich gestern einen sehr genialen intensiven Tag des Persönlichkeitstrainings, mit zwei tollen Menschen.
Es macht mir soviel Spaß als Persönlichkeitstrainer zu arbeiten. Menschen zu trainieren, sich und andere besser zu verstehen. Konfliktpotenziale in der Kommunikation sichtbar zu machen und Strategien für einenbessere Kommunikation für konkrete Situationen zu erarbeiten.Die Interaktion von Menschen mit ihren Mitmenschen(Teammitglieder, Partner, Arbeitskollegen,Chef,Trainee…) und der daraus enstehenden Dynamiken, diese zu erkennen und die daraus entstehenden Energien konstruktiv und positiv zu nutzen, das liebe ich.
Ja,ja ich fühle mich wie der Fisch im Wasser.Vor lauter Vergleichen hätte ich doch glatt für kurze Zeit meinen Fähigkeit zu schwimmen vergessen.
In diesem Sinne wünsche ich meinen Lesern auch eine, wie der Fisch im Wasser Erfahrung, zum bessern Navigieren auf der Weiterreise des Lebens.
Auch ich bin herausgefordert mich weiterzuentwickeln. Mein Umfeld entwickelt sich und ich bin umgezogen vom schönen ländlichen Meiningen in die Metropole Berlin. Dies führt zwangsläufig zu Fragestellungen der Neuorientierung. Fragen von denen ich dachte die wären schon beantwortet.
Ich nenne mal zwei davon, die mich sehr beschäftigen: Was ist meinProfil? Wer bin ich?
Und beim Nachdenken habe ich eine interessante Dynamik bei mir entdeckt. Die Dynamik zwischen Inspiration und Vergleich.
Ich lasse mich sehr gerne vom Leben anderer Menschen inspirieren. Ja das gibt mir Motivation für meine eigene Weiterentwicklung, weiter auf der Reise meines Lebens-Design, die zu sein die ich bin.
Aber vor lauter schauen nachdem, was die anderen können und sehr gut machen, hat sich allmählich mein Blickwinkel und meine Wahrnehmung so von mir wegverschoben, dass ich dabei sozusagen mich selbst aus den Augen verloren habe. Gelandet bei einem Vergleichen, ohne Inspiration. Mein Denken über mich selbst und meine eigene kreative Energie war zum Stillstand gekommen. Ich habe nur noch gesehen was ich nicht, oder was ich nicht so gut kann wie….. Dort angekommen ging es dann nicht mehr vor oder zurück. Ich steckte fest.
Da kam natürlich sehr schnell die Frage auf, wie bin ich hier her gelangt? Meine Inspiration, die ich durch mir wertvolle Menschen bekam, war in der Sackgasse des Vergleichs zum Stillstand gekommen.
Wo genau ich in die Sackgasse eingebogen bin, war für mich nicht genau nachvollziehbar. Deshalb bin ich für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass dies mal wohl wieder eine der vielen Gradwanderungen in meinem Leben ist, wo ich achtsam sein muss. Wo mein innerer Blickwinkel auf die “Anderen”, immer wieder einer Überprüfung bedarf.
Werde ich noch inspiriert und positiv herausgefordert?-oder hechele ich dem Vergleich hinterher?
Somit bin ich derzeit mit meiner Standortbestimmung und allen anderen Herausforderungen die das ganz normale Leben so an mich stellt, beschäftigt.
Wie ihr seht es hat sich gelohnt mich zu schieben endlich meinen schönen Blog mit mehr Leben zu gestalten.
Danke dass ihr da an mir drangeblieben seid. Freue mich auf Kommentare damit das Leben auf diesen Blog seine Vielfalt entfalten kann.
Was Erfolg ist, und was er für mich bedeutet, darüber habe ich mir in den letzten Wochen immer wieder Gedanken gemacht, und mich mit meinen Freunden darüber ausgetauscht.
So nehme ich die derzeitige gesellschaftliche Definition von Erfolg war. Er wird von Aussen definiert, immer eine Stufe weit weg, realistisch nicht wirklich erreichbar, oder doch, wer weiß vielleicht habe ich Glück und schaffe es. Aber ist es nicht eigentlich so: Ich kann immer nur hinterherhecheln, weil wenn ich einen gewissen Status erreicht habe, gibt es da immer noch mehr was ich erreichen kann, der teurere Urlaub an dem Ort an dem man unbedingt gewesen sein muß, das Auto als Status Symbol, die Wohnungseinrichtung die auf jeden Fall mit denen der anderen Erfolgreichen mithalten muß….Zumindest wirkt dies so auf mich wenn ich Magazine, Zeitschriften, Fehrnsehn…lese und anschaue.
Mich nervt das, denn bei diesem ganzen Werbeeinfluß und gesellschaftlichem Druck, werde ich das Gefühl nicht los, dass Erfolg dazu verkommt in erster Linie von außen definiert zu werden. Der Mensch als einzigartiges Individum bleibt dabei irgendwann auf der Strecke.
Für mich ist ein Mensch dann erfolgreich, wenn er weis wo er herkommt, was seine Potenziale sind und darin lebt und gestaltet, in der Verantwortung gegenüber sich selbst und seinen Mitmenschen. Der nicht nur an sich selbst denkt, sondern sich auch immer wieder bewußt mit seinen Mitmenschen, die anderst sind, auseinandersetzt. Wenn er seine Grenzen kennt, bewußt damit lebt und nicht so tut las ob sie nicht da wären. Wenn er weis was er kann, und was er nicht kann. Wo er sich der Ergänzung durch andere bewußt ist, und wo er die Ergänzung zu schätzen weis. Wenn er seine Leidenschaft lebt. Wenn er sich von innen her definiert und nicht versucht einen Schein zu erreichen um zu sein.
Für mich bedeuted dieses Sein:- immer wieder mit Gott meinem Schöpfer im Gespräch zu sein über die Frage wo komme ich her und wo gehe ich hin. Und was seine Gedanken sind für mein Leben. Ich rede mit ihm über meine wünsche und Träume. Ich rede mit ihm über meinen Frust über mich selbst, über die Widrigkeiten des Lebens, eben alles was mich bewegt. Ja und dann kann ich auch loslassen und merke wie ich wieder innerlich zur Ruhe komme, und dann merke ich wie gut es mir tut die zu sein die ich tatsächlich auch bin. Da spüre ich Gottes liebevolle Unterstüzung seine Ermutigung und seinen Zuspruch -Du bist ok, ich hab dich lieb und du mußt nicht alles halten weil ich dich halte.
Ja diese Art der Meditation, die bringt mich zum Erfolg, das zu leben was ich bin und was mich ausmacht.
Und um hier klar zu bleiben, mich von innen her zu definieren, meine Werte zu leben, da brauche ich meine Freunde die mich ermutigen, die mich herausfordern, indem sie mir Feedback geben, mir unbequeme Fragen stellen, Zeit mit mir verbringen und sich mit mir freuen, mit mir feiern und mich mitunter einfach auch mal ertragen. Danke.
Ja es ist gut euch ihr lieben Freunde zu haben, das macht mein Leben reich.
Das Ganze ist für mich ziemlich neu. Bisher habe ich nur Blogs gelesen, aber keine Posts geschrieben. Das Medium an sich finde ich sehr genial, weil es nicht so aalglatt ist wie so manche “ich-bin-die-Beste-Werbung”. Für mich geht es um Authentizität und Unmittelbarkeit. Es geht mir um das Leben mit seinen Höhen und Tiefen und wie ich darin meine Identität leben kann ohne an einem Anspruch der Perfektion zu scheitern. Denn, das wissen wir alle, das Leben ist nicht perfekt – ebenso wenig wie ich selbst. Aber genau darin liegt für mich die Dynamik, die Leidenschaft die das Leben lebenswert macht. Somit widme ich diesen Blog dem Leben und seinem enormen Gestaltungspotenzial.